Herzenssache – Begleithundeausbildung
13 Ausbilder*innen / mind. 2 Stunden pro Woche / 46 Wochen pro Jahr / durchschnittlich jeweils 92 gegebene Ausbildungsstunden / ca. 90 Teilnehmer*innen pro Jahr
Das sind die Zahlen, die einen winzigen Teil der Ausbildungsleistung unserer Begleithundeausbilder*innen sichtbar machen. Doch Zahlen können nur schwer wiedergeben, wie viel Zeit, Erfahrung und persönliches Engagement hinter jeder einzelnen Trainingseinheit stecken.
Woche für Woche machen sich
Christine Pamperin, Angelique Oldach, Georg Oldach, Susanne Rothe, Kristin Litzbarski, Cornelia Klemm, Joachim Schlemm, Kirsten Stulos, Matthias Schenk-Wiese, Britta Beth, Alina Haferbecker, Silja Deckert und Christine Züge
Gedanken darüber, wie sie ihren zwei- und vierbeinigen „Schützlingen“ die Übungsinhalte verständlich und im richtigen Tempo vermitteln können. Dadurch, dass die Kurse rollierend aufgebaut sind, gibt es teilweise sehr unterschiedliche Ausbildungsstände der Kursteilnehmer*innen. Dieser Herausforderung begegnen sie damit, dass immer mehrere Ausbilder*innen gleichzeitig mit den Teams arbeiten. Allen Hunden und den dazugehörigen Herrchen und Frauchen wird die Zeit eingeräumt, die sie zum Erlernen einer Übung benötigen.
Und dann wäre da noch das Wetter.
Ob 32°C und pralle Sonne oder -5°C und gefrorener Boden – trainiert wird bei nahezu allen Bedingungen. Dazu kommen Wind und Regen – mal von oben, meistens von der Seite, ab und an von vorne oder hinten und manchmal gefühlt sogar von unten. Trotzdem finden unsere Ausbilder*innen immer wieder Übungen, die zum Ausbildungsplan passen und gleichzeitig für Mensch und Hund interessant bleiben. Denn eines steht dabei immer im Mittelpunkt – der Spaß am gemeinsamen Lernen von Mensch und Hund.
Mindestens 12 Monate alt sollten die Hunde für die Ausbildung sein. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem sie die Junghundegruppe verlassen müssen. Mit mindestens 15 Monaten können sie bei entsprechendem Leistungsstand dann zur Prüfung zugelassen werden.
Doch vorher heißt es: GENERALPROBE bestehen!
Alle Ausbilder*innen bereiten einen Tag vor, an dem die Mensch-Hund-Teams die Möglichkeit bekommen, unter Prüfungsbedingungen ihr Können zu zeigen. Das ist die Sichtung, die letztlich über eine Anmeldung zur Prüfung entscheidet.
Wieviel Trainingszeit auf dem Hundeplatz vorher ein Mensch-Hund-Team für eine erfolgreiche Sichtung benötigt, ist sehr individuell. Der gesamte Lehrgang ist recht umfangreich und vielseitig.
Umso schöner ist es für Christine P., Angelique, Georg, Susanne, Kristin, Cornelia, Joachim, Kirsten, Matthias, Britta, Alina, Silja und Christine Z., wenn die vermittelten Tipps angenommen und auch zu Hause in das persönliche Training eingebaut werden. Natürlich funktioniert nicht jede Übung bei jedem Hund und jedem Hundeführer gleichermaßen. Dafür sind wir alle zu unterschiedlich – und auch jeder Trainingstag ist anders.
Am Ball bleiben zahlt sich aus.
Wer aber regelmäßig am Training teilnimmt, weiß jedoch, wie wertvoll das Wissen und die Kompetenz unserer Ausbilder*innen sind. Und wenn eine Trainingsmethode trotz vieler Versuche nicht zum gewünschten Erfolg führt, steht ein umfangreicher Erfahrungsschatz zur Verfügung. Manchmal hilft ein komplett neuer Übungsansatz, manchmal sind es nur kleine Veränderungen in der Ausführung. Und manchmal braucht es einfach das richtige Timing, ein wenig Geduld und ein Lächeln an der richtigen Stelle.
DANKE.
Die Arbeit unserer Begleithundeausbilder*innen ist eine der wichtigsten Grundlagen für den gesamten Hundesportverein Groß Grönau. In der Begleithundeausbildung werden die Grundsteine gelegt, auf denen viele weitere Hundesportarten aufbauen. Hier beginnt für viele Mensch-Hund-Teams der gemeinsame Weg in den Hundesport.
Was dabei auf gar keinen Fall vergessen werden darf – die komplette Ausbildungsarbeit geschieht ehrenamtlich!!!
Viele Stunden auf dem Hundeplatz, zusätzliche Zeit für die Vorbereitung, die Planung der Trainingseinheiten, die teilweise individuelle Betreuung der Teams, die gesamte Orga um Sichtungen und Prüfungen – all das wird von unseren Ausbildern*innen in ihrer Freizeit geleistet.
Liebe Christine P., liebe Angelique, lieber Georg, liebe Susanne, liebe Kristin, liebe Cornelia, lieber Joachim, liebe Kirsten, lieber Matthias, liebe Britta, liebe Alina, liebe Silja und liebe Christine Z.
wir danken euch für eure Geduld, die kreativen Ideen, die langen Ausbildungstage, die unzähligen Vorbereitungsstunden und eurem Selbstverständnis darüber, so viel eurer Freizeit unserem Verein zu schenken.
Euch gebührt dafür unser Respekt und unser ganz besonderer Dank!
DANKE!
Autor: Marko Ruthenberg

